Vom Uni-Fail zur Oberärztin mit 30 – So habe ich es gemacht

Dr. Tina Draheim
|
30.3.2021

Das kannst du erfahren

Heutzutage wird uns oft eingeredet, dass wir talentiert oder hochbegabt sein müssen, um Erfolg zu haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erfolg nicht schicksalshaft ist, sondern jeder seinem Glück auf die Sprünge helfen kann, wenn er dafür arbeitet. In dem Artikel schildere ich dir meine Geschichte (mit Höhen und Tiefen) und verrate dir meine 7 persönlichen Erfolgsstrategien, um dir zu zeigen, dass auch du Erfolg im Leben haben kannst.

Ich koche mit Wasser – und du?

"Wow, du bist erst 30 und schon Oberärztin?! Wie hast du das denn geschafft?" – Das habe ich im letzten Jahr häufiger gehört. Und klar fühle ich mich geschmeichelt, aber ein bisschen bekomme ich auch jedes Mal ein schlechtes Gewissen. Denn viele flüstern noch Nachsätze wie "und ich Versager habe meine Doktorarbeit immer noch nicht fertig" oder "was bist du denn für eine Übermensch". Aber glaubt mir: Der einzige Übermensch, den es für mich gibt, ist Eliud Kipchoge (Marathon in unter 2 Stunden, IM ERNST?!). Daher will ich den Artikel zum Anlass nehmen, euch zu zeigen, dass wir alle nur mit Wasser kochen (mit Sicherheit sogar Eliud Kipchoge) und jeder in seinem Leben erfolgreich sein kann. Und ob mit 25 oder 45 (von mir aus auch 80 oder WHATEVER): Ist doch wurscht! Erfolg ist Erfolg! Und den definiert sowieso jeder für sich selbst.

Also fangen wir mal an. Wie kann ich in meinen jungen Jahren (das ist übrigens auch Definitionssache, meine 12 Jahre jüngere Cousine hält mich für steinalt) auf der Karriereleiter schon "recht fortgeschritten" sein? 3 Klassen übersprungen? Abi mit 16? Studium und Facharzt gleichzeitig gemacht?

Nein, ganz im Gegenteil. Es lief sogar vieles gar nicht so rund.

Gutes Abi, aber keinen Studienplatz

In der Schule war ich eigentlich immer ganz gut, aber nie ein Überflieger. Wenn ich in meinen Klausuren ein "gut" hatte, war ich zufrieden. Mal war ein "sehr gut" dabei, mal ein "befriedigend" (Verfluchte Deutsch-Klausuren!). Ich habe nie viele Gedanken daran verschwendet, was ich eigentlich nach dem Abi machen will. Ich wusste, dass mich eigentlich nur Medizin oder Naturwissenschaften interessieren, aber drum kümmern? Informieren? Nope, mit 19 hatte ich andere Sachen im Kopf (meinen Freund zum Beispiel 😍).

Dann hatte ich Abi und ich war mit einem Schnitt von 1,7 auch echt zufrieden. Da ich immer der "Zweier-Kandidat" war, hatte ich damit gar nicht gerechnet. Nur dann war auch schon Juni (übrigens befinden wir uns gerade im Jahr 2009) und es war aller höchste Zeit mich mit meinen weiteren Lebensplänen zu beschäftigen. Wie gesagt, das einzige, was mich interessierte, waren medizinische Themen. Und ich wollte studieren. Das waren die einzigen zwei Punkte, die ich wusste. Also habe ich mich für Medizin beworben. Mir war schon bewusst, dass das mit 1,7 eine knappe Kiste wird, aber einen Plan B hatte ich auch nicht. Und so schlecht vorbereitet, wie ich war, musste es so kommen: Es war Oktober, ich hatte keinen Studienplatz und für sinnvolle Überbrückungspläne (wie zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr) war die Anmeldefrist auch abgelaufen. Herzlichen Glückwunsch. Abi mit 1,7, aber keinen Plan! 👍🙄

Das war der Zeitpunkt, wo ich mich zum ersten Mal damit beschäftigt habe, warum ich eigentlich Medizin machen will und was Alternativen wären. Im November 2009 habe ich dann ein Pflegepraktikum im Krankenhaus begonnen. Das würde ich für das Medizin-Studium eh brauchen und ich kann mir anschauen, ob Medizin überhaupt das richtige für mich ist. Und ich fand es richtig cool! Die meiste Zeit habe ich in der Inneren Medizin gearbeitet, aber ich habe echt viele nette Assistenz-Ärzte kennengelernt, die mich ab und zu mit in den OP genommen haben. Aus dem Praktikum konnte ich letztendlich zwei Schlüsse ziehen:

  1. Ich will ärztlich tätig sein
  2. Ich will Chirurgie machen

Da war ich immerhin schon mal einen Schritt weiter. Nur den Studienplatz konnte ich mir mit der neuen Weisheit auch nicht kaufen. Der Schlüsselmoment kam dann eigentlich beim Abendbrot mit meinem Vater. Er sagte zu mir "Tina, warum studierst du eigentlich nicht Zahnmedizin? Das würde eh viel besser zu dir passen, so viel wie du immer gebastelt und gebaut hast" (Tesa und Patex haben sich definitiv in meiner Kindheit eine goldene Nase verdient 😅). Anfangs war ich nicht sonderlich angetan, denn ich wollte ja Chirurgin werden (dass es tausende verschiedene chirurgische Fächer gibt, war mir damals nicht bewusst). Aber dann habe ich mir angeschaut, was ein Zahnarzt eigentlich so machen kann und siehe da: Es gibt einen Fachzahnarzt für Oralchirurgie! 😃 Bei mir zuhause um die Ecke gab es sogar eine große Oralchirurgie-Klinik! Also: Ab ins nächste Praktikum. OPs in Vollnarkose, Knochenaufbau in den Kieferhöhlen, 8 Implantate in einer OP – Was der Kollege da operiert hat, hat mich damals echt beeindruckt. Auch die allgemeine Zahnheilkunde fand ich viel interessanter als ich vorher dachte. Der neue Traumjob war geboren! Wurde auch langsam mal Zeit, das Abi war fast ein Jahr her.

Meine Studienzeit – Einser-Examen schafft eh keiner!

Im Oktober 2010 habe ich dann das Zahnmedizin-Studium in Aachen begonnen. Das lief auch gut, eigentlich so wie in der Schule. Ich war ganz gut, ich habe alle Prüfungen bestanden, aber ich gehörte definitiv nicht zu der Kategorie "Supertalent". Ganz im Gegenteil. Manche Kommilitonen schienen alles mit Leichtigkeit zu meistern und trotz der Lernmengen jeden Abend Zeit für Sport, Feiern, Freunde zu haben. Ich war nur damit beschäftigt, irgendwie die Lernberge abzuarbeiten.

Eine Weisheit, die ich früh im Zahnmedizin-Studium lernen konnte: Lass dich nicht von anderen verunsichern. Die, die Misserfolg haben, haben immer die lautesten Stimmen! So mussten wir Erstsemester-Studenten uns zum Beispiel anhören "Zellbio-Prüfung? Uh, da fallen 80% durch. Das ist das Aussieb-Fach in Aachen". Erstens: Die Statistik hätte ich gerne mal gesehen. Denn bei uns waren es vielleicht 20% die durchgefallen sind. Und viele davon haben es noch beim zweiten oder dritten Versuch bestanden. Zweitens: Mir bleibt doch eh nichts anderes übrig als zu lernen und es zu versuchen! Und Drittens (und das ist am aller wichtigsten!): Wieso sollte ich nicht zu den (angeblichen) 20% gehören, die bestehen?!

Das zog sich bis zum Studien-Ende durch. "Ein Einser-Examen schafft eh keiner" und zum krönenden Abschluss wurde ich sogar von Studien-Freunden für meine Oralchirurgie-Pläne belächelt. Als wir uns darüber unterhielten, auf welche Stellen wir uns nach dem Examen bewerben, erzählte ich, dass ich mich an den Unikliniken für eine Oralchirurgie-Stelle bewerben werde. Die Reaktion war: "Oralchirurgie? Es gibt so wenige Weiterbildungs-Stellen. Dafür brauchst du ein Einser-Examen und sowieso ist die Chance sehr gering". Okay, da hatte mal wieder jemand die Weisheit mit Löffeln gefressen. 🙄

Ich kann dir einige Mit-Studenten nennen, die definitiv besser im Studium waren als ich und vielleicht schon nach dem 5. Versuch (und nicht nach dem 20.) eine perfekte Kunststoff-Füllung modellieren konnten. Aber ich habe viel Zeit mit Üben und Lernen verbracht, sodass ich letztendlich ein Einser-Examen geschafft habe (so wie übrigens viele andere auch aus meinem Semester, also von wegen "das schafft keiner"). Und am Ende fragt auch keiner mehr danach, ob du 10 oder 20 Stunden für etwas gelernt hast.

Ich habe mit so vielen Zahnärzten gesprochen, die an anderen Unis studiert haben. Alle berichten das Gleiche. Es wird viel Angst und Druck verbreitet, erst von den höheren Semestern, später in den praktischen Kursen von den Tutoren. Was stimmt mit den Menschen eigentlich nicht? Das Studium ist absolut machbar und wäre so schön, wenn sich die Beteiligten unterstützen würden anstatt Angst und Schrecken zu verbreiten.

Oralchirurgie-Stelle – Die kriegst du eh nicht!

So, nun zur Oralchirurgie-Stelle. Wie habe ich sie nun bekommen? Ja, es gibt sie nicht wie Sand am Meer. Je nach Bundesland (beziehungsweise zuständige Zahnärztekammer) muss man 1 oder 2 Jahre an einer weiterbildungsberechtigten Klinik arbeiten. Und das sind in aller Regel die Abteilungen für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an Unikliniken. Mein Chef sagte mal zu mir, dass sich auf eine Oralchirurgie-Stelle ca. 100 Leute bewerben. Joa, 1% Chance so eine Stelle zu bekommen, ist jetzt nicht die geilste Statistik, aber unmöglich ist es nicht!

Ich wollte, seitdem ich mich für die Zahnmedizin entschieden habe, Oralchirurgie machen. Deshalb gab es für mich keine Alternative! Um meinen Lebenslauf noch etwas zu pimpen habe ich einige chirurgische Fortbildungen, zum Beispiel einen Implantations-Kurs am Leichenpräparat, besucht. Dann habe ich mir alle 17 Weiterbildungsordnungen der Zahnärztekammern durchgelesen und mir eine Liste gemacht, welche Voraussetzung ich für welche Zahnärztekammer erfüllen muss. Mein Favorit war natürlich Kammerbereich Nordrhein. Nach 6 Jahren Fernbeziehung (mein Freund hat in Göttingen studiert) hatte ich die Fahrerei satt. Jedoch schien es da am unrealistischsten, weil man in Nordrhein sogar zwei Klinikjahre braucht. Aber ganz ehrlich: Wäre es die Oralchirurgie-Stelle in Sachsen gewesen, hätte ich auch das gemacht und wäre noch 3 Jahre länger gependelt.

Jedenfalls habe ich Bewerbungen an alle Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie-Kliniken in Deutschland geschickt. Und TADAA, ich wurde in Köln eingeladen (vielleicht war es der Karnevals-Gott, der mein rheinländisches Blut gerochen hat? 🤡). Nach einem Tag Famulatur in der Klinik habe ich auch eine Zusage für die Stelle bekommen! YES! Von wegen "Die kriegst du eh nicht".

Meine Klinik-Zeit – Von der Assistenz-Zahnärztin zur Oberärztin

Im Mai 2016 habe ich dann in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie der Uniklinik Köln meine erste Arbeitsstelle angetreten. Ich wurde am Anfang ziemlich ins kalte Wasser geschmissen, denn in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wird kein großer Unterschied gemacht, ob du Zahnarzt bist und Oralchirurg werden willst oder ob du Arzt bist und Mund-Kiefer-Gesichtschirurg werden willst. Wer im Ärzteteam ist, ist im Ärzteteam. Mein erster Arbeitsauftrag war "Tina, wir nehmen eine Abszess-Patientin auf. Geh mal auf Station, nimm ihr Blut ab, leg' ihr einen Venenzugang und ordne eine Antibiose an." Hätte ich da gesagt "sorry, kann ich nicht, ich bin Zahnärztin", wäre ich meine Stelle wahrscheinlich schneller los gewesen als ich hätte gucken können. Also lernte ich Blut abnehmen, Venenzugänge legen, schaute mir alle Patienten auf Station und in der Ambulanz an. Egal, ob im Mund, am Rücken oder Becken operiert wurde: Die Nachsorgen machte ich mit – Nähte raus, Verbände wechseln, weitere Therapie planen. Auch bei der OP-Assistenz wurde kein Unterschied gemacht. So wurde ich zu den mund-kiefer-gesichtschirurgischen OPs eingeteilt und konnte meinem Chef und den Oberärzten assistieren - von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten über Tumor-OPs bis zu Kieferbrüchen.

Bevor jetzt einer aufschreit von wegen "das darfst du doch alles gar nicht als Zahnärztin!" - Keine Sorge, es hat alles seine Richtigkeit. 😊 Die Weiterbildungsordnung sieht vor, dass Oralchirurgen für den Klinikbereich ausgebildet werden (also zum Beispiel Notfallmedizin und Versorgung von stationären Patienten). Sie sieht auch vor, dass wir das gesamte Gebiet der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie kennen- und einschätzen lernen. Operativ wurde mir natürlich die Oralchirurgie beigebracht. 😊

Ich wurde also ins Kalte Wasser geschmissen. So habe ich aber ziemlich schnell gelernt und nach wenigen Monaten war Routine bei der Arbeit eingekehrt. Ich machte die Stationsversorgung, die ambulante Sprechstunde, assistierte im OP und hatte meine eigene Behandlungszeit. Es machte echt Spaß! Ich war da angekommen, wo ich hinwollte und lernte eine Menge dazu.

So lief es bis Juni 2019, da hatte ich meine Prüfung zur Oralchirurgin vor der Zahnärztekammer Nordrhein. Wow, die drei Jahre gingen echt schnell um. Ich konnte in dem Moment gar nicht glauben, dass ich das jetzt schon alles, was ich mir damals 2010 vorgenommen hatte, geschafft habe. Man fühlt sich immer noch wie dieselbe, die damals Abi, aber keinen Plan hatte. 😄 Meine Weiterbildungszeit war nun vorbei, aber ich fand meine Stelle an der Uniklinik echt cool und wollte mich auch nicht von meinen tollen Kollegen trennen. Also habe ich meinen Vertrag verlängert. Im Dezember 2019 kam dann mein Chef auf mich zu und bat mir eine Oberarzt-Stelle an. 😊

Ich habe oft darüber nachgedacht, wieso ich die Stelle angeboten bekommen habe. Denn es gibt viele Chirurgen, die genauso gut oder sogar tausend mal besser operieren können. Ich denke, ich habe die richtige "attitude" in meiner Arbeit gezeigt und das wurde schlussendlich (bewusst oder unbewusst) belohnt. Was meine ich damit? Hier zwei Beispiele: Ich habe mich nicht über Dinge geärgert, die nicht so gut im Betrieb liefen, sondern versucht, sie zu verbessern. Somit habe ich organisatorisch einiges optimiert und mir und meinen Kollegen das Leben einfacher gemacht. Außerdem war der Job war für mich keine Pflichtzeit, um meine Weiterbildung zu machen und Geld zu verdienen. Er war einfach ein Teil meines Lebens! Ich schaute nicht auf die Uhr und ließ auch nicht um Punkt 16:30 Uhr den Stift (oder das Messer 😉) fallen. Ich ging nach Hause, wenn ich guten Gewissens wusste, dass die Arbeit getan war. Manchmal war es 16 Uhr, manchmal war es aber auch 19 oder 20 Uhr. Ich will keinen dazu motivieren, Überstunden zu knüppeln. Bei mir haben sich die Stunden schon wieder ganz gut ausgeglichen. Ich will nur sagen: Es macht keinen Sinn, seinen Beruf nur als Job zu sehen und mit der Stoppuhr an der Stempeluhr zu stehen. Immerhin verbringen wir echt viel Zeit des Lebens im Beruf und es ist viel erfüllender, wenn es zur Berufung wird.

Was habe ich gelernt? Meine 7 persönlichen Erfolgsstrategien

Okay, so alt bin ich wirklich noch nicht, dass ich große Lebensweisheiten verteilen kann. Aber: Was habe ich bisher für Schlüsse aus meinem Werdegang gezogen?

👉 Lass dir von niemandem einreden, dass du etwas nicht schaffst! Wenn dir etwas wichtig genug ist, dann mach es, auch wenn die Chancen gegen dich stehen. Wieso zur Hölle solltest du nicht zu den wenigen Prozent gehören, die es schaffen?

👉 Sei fleißig! Wir kochen alle nur mit Wasser. Heißt: Du musst nicht supertalentiert oder überdurchschnittlich intelligent sein, um etwas zu schaffen. Die wenigsten erfolgreichen Menschen sind das! Wenn du was erreichen willst, dann arbeite dafür. Denn fast alle Skills kann man mit Fleiß lernen.

👉 Ärgere dich nicht über Misserfolge! Ist irgendetwas nicht so gelaufen, wie du es dir vorgestellt hast? So what? Ändern kannst du es eh nicht mehr. Verschwende deine Zeit nicht mit Rumärgern. Versuche es lieber nochmal oder wähle einen anderen Weg. Meistens war die Erfahrung auch nicht umsonst, sondern du konntest was lernen oder hast tolle Menschen kennengelernt.

👉 Hör auf, dich über irgendwelche Missstände zu beschweren! Denn auch das bringt NICHTS und raubt dir nur deine kostbare Energie. Erkenne die Dinge, die du ändern kannst und stecke lieber deine Energie da rein, diese Dinge zu verbessern.

👉 Be nice! Du kommst nur mit der "Ellebogen-Taktik" zum Erfolg? Das glaube ich nicht. Wie heißt es so schön? "Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es wieder raus" und "man sieht sich immer zwei Mal im Leben" (vor allem, wenn man im gleichen Fach arbeitet!). Je mehr Menschen für deinen Erfolg einstecken mussten, desto größer wird die Masse, die dir nicht mehr wohlgesonnen gegenübersteht.

👉 Denke in "Win-Win" und erzeuge Synergien! Der Erfolg von anderen ist in der Regel keine Gefahr für deinen Erfolg. Freue dich lieber, wenn andere erfolgreich sind! Durch die Zusammenarbeit mit anderen Menschen kannst du sie an deinen Stärken teilhaben lassen und genauso ihre Stärken nutzen. Das kann viel mehr Möglichkeiten entfalten als wenn du die Dinge alleine stemmen willst!

👉 Sei nicht frustriert, wenn sich kein schneller Erfolg einstellt! Kennst du das Sprichwort „Jemand sitzt im Schatten, weil dort jemand vor langer Zeit einen Baum gepflanzt hat.“? Bedeutet: Das Erfolgsrezept ist, das langfristige Ziel im Auge zu behalten, stetig dran zu arbeiten und Geduld zu haben.

Mir ist auch bewusst, dass ich viel Glück hatte: Keine finanziellen oder private Sorgen, zur richtigen Zeit am richtigen Fleck beworben und so weiter. Der Punkt ist aber: Nur derjenige, der die Chance ergreift, kann Glück haben! Oder hast du schon mal jemanden im Lotto gewinnen sehen, der sich keinen Lottoschein gekauft hat?

So, ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass es normal und überhaupt nicht schlimm ist, wenn etwas mal nicht so rund läuft. Und welche "Mindsets" für mich der Schlüssel zum Erfolg waren. Vielleicht konnte ich dich damit motivieren oder dir helfen. Wenn nicht, denk einfach ans Kölsche Grundgesetz: "Et kütt wie et kütt und et hätt noch emmer joot jejange". ✌

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von
Dr. Tina Draheim
Ich bin Tina. Oralchirurgin und Oberärztin an der Uniklinik. Ich blogge über Medizin für den Alltag.
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